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Hier findÂest du einen weitÂeren ME/CFS Song von mir.
Die Entstehung: Adrenalin, Hoffnung und Verbundenheit
Nach der ersten LiegendÂDeÂmo in Jena lag ich mit ersten PENE-SymÂpromen in meinem ZimÂmer. DurchÂströmt von EmoÂtioÂnen, die sich nur schwÂer in Worte fassen lassen. AdrenÂaÂlin pulsierte durch meinen KörÂpÂer, verÂmisÂcht mit einÂer HoffÂnung, die ich lange nicht mehr gespĂĽrt hatÂte. Und da war sie: diese tiefe VerÂbunÂdenÂheit mit all den Anderen, die an diesem Tag dabei waren. Die liegend demonÂstriÂerten. ErkrankÂten und AngeÂhöriÂgen, die sichtÂbar wurÂden, obwohl sie sonÂst kaum geseÂhen werÂden.
In diesem Moment entschÂied ich, einen SongÂtext den ich schon vor Jahren geschrieben hatÂte in ein ME/CFS Lied zuverÂwanÂdeln. Es entÂstand „Was du nicht siehst” – mein erster VerÂsuch, ME/CFS nicht nur zu erkÂlären, sonÂdern hörÂbar zu machen. FĂĽr uns alle.
Ein Meer aus Schmerz – und trotzdem da
„Was du nicht siehst, trag ich in mir: Ein Meer aus Schmerz, ein rasendes Herz.”
Diese Zeilen sind das Herz des Songs. Sie beschreiben, was so viele von uns täglich erleben: Wir sind da. Wir existieren. Doch was wir durchÂmachen, bleibt fĂĽr die meisÂten unsichtÂbar. Das rasende Herz nach minÂiÂmaler AnstrenÂgung. Der Schmerz, der keine Pause kenÂnt. Die ErschöpÂfung, die nicht durch Schlaf zu heilen ist.
Der Song erzählt von einem Leben, das geschrumpft ist. Von ZimÂmern, die zu WelÂten wurÂden, von Licht, das wehtut, und Geräuschen, die schmerzen. Und von einem KörÂpÂer, der nicht mehr tut, was er soll – und von einÂer Seele, die trotzÂdem nicht aufgibt.
🎵 Was du 🎵
nicht siehst
Pacing und Ruhe – mein neues Spiel
„Was andern leicht fällt, ist mir zu viel. PacÂing und Ruhe, mein neues Spiel.”
Wie oft habe ich mir gewĂĽnÂscht, dass andere verÂsteÂhen, was PacÂing wirkÂlich bedeutet. Es ist kein Luxus oder “NetÂflix chillen”. Es ist kein „sich schoÂnen” oder langsamer machen. Es ist pure ĂśberÂlebensstrateÂgie. Aktive ErholÂung mit achtÂsamen Atem, kĂĽhlen des Kopfes und dem AbwäÂgen jedÂer kleÂinÂsten BeweÂgung. Und trotzÂdem höre ich immer wieder: „Du sollst doch posÂiÂtiv denken!” oder „Du musst nur mal raus und nach vorne schauen”, “Du schaffst das schon, wenn du dich nicht zu viel schonÂst.”
Aber was Andere, NichtÂbeÂtrofÂfene, eben nicht sehen: „Was dich belebt, reiĂźt mich nur nieder.”
Wir brauchen Forschung, Hoffnung, Licht
Am Ende des Songs liegt die Botschaft, die uns alle vereÂint: „Wir sind so viele und doch ĂĽberseÂhen.” Unser Leid bleibt besteÂhen, weil die Forschung fehlt. Weil die AufmerkÂsamkeit fehlt. Weil das VerÂständÂnis fehlt.
„Gebt uns Gehör, gebt uns Gesicht! Wir brauchen Forschung, HoffÂnung, Licht!”
Dieser Song ist meine Art zu sagen: „Wir sind nicht stumm. Wir sind nicht schwach. Wir sind noch da – Tag fĂĽr Tag. Und irgendÂwo am Rand der Zeit wächst eine Stimme, die uns befreÂit.”
Für die Community – kostenlos und frei
„Was du nicht siehst” steÂht der gesamten ME-ComÂmuÂniÂty kostenÂlos zur VerÂfĂĽÂgung. Nutzt ihn fĂĽr Demos, fĂĽr Reels, fĂĽr eure AwareÂness-ProÂjekÂte. Ohne NamenÂsnenÂnung, ohne VerpflichÂtung. EinÂfach, weil er von allen gehört und ME damit verÂstanden werÂden soll.
Ich wĂĽnÂsche mir, dass dieser Song Mut macht. Dass er euere ProÂjekÂte unterÂstĂĽtzt. Dass du dich in ihm wiederfindÂet. Und dass wir alle endlich geseÂhen werÂden.
Schreibt mir unten in die KomÂmentare, wie er euch gefallÂen oder fĂĽr welche ProÂjekÂte ihr ihr genutzt habt.
Eure MolÂly
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Lyrics / Songtext
Vergessen, was mal möglich war.
Mein Leben schrumpft, Jahr um Jahr.
Geräusche schmerzen, Licht tut weh,
Mein Kopf ist trüb wie Nebel, zäh.
Was andern leicht fällt, ist mir zu viel.
PacÂing und Ruhe, mein neues Spiel.
Du meinst, ich soll nach vorne seh’n,
Doch wirst du meine Wege nie versteh’n.
Was dich belebt, reiĂźt mich nur nieder.
Und trotzÂdem hör ich’s immer wieder!
Was du nicht siehst, trag ich in mir:
Ein Meer aus Schmerz, ein rasendes Herz.
Kein Licht, kein Laut — doch ich bin da!
Im Dunkeln, so wie jedes Jahr.
Ich bin nicht schwach, ich bin nicht klein!
Ich muss nur, mit M. E. / C. F. S. alleine sein.
Doch irgendÂwo am Rand der Zeit,
Wächst eine Stimme, die uns befreÂit.
Gebt uns Gehör, gebt uns Gesicht!
Wir brauchen Forschung, HoffÂnung, Licht!
Geräusche schmerzen, Licht tut weh,
Mein Kopf ist trüb wie Nebel, zäh.
Was andern leicht fällt, ist mir zu viel.
PacÂing und Ruhe, mein neues Spiel.
Du meinst, ich soll nach vorne seh’n,
Doch wirst du meine Wege nie versteh’n.
Was dich belebt, reiĂźt mich nur nieder.
Und trotzÂdem hör ich’s immer wieder!
Was du nicht siehst, trag ich in mir:
Ein Meer aus Schmerz, ein rasendes Herz.
Kein Licht, kein Laut — doch ich bin da!
Im Dunkeln, so wie jedes Jahr.
Ich bin nicht schwach, ich bin nicht klein!
Ich muss nur, mit M. E. / C. F. S. alleine sein.
Doch irgendÂwo am Rand der Zeit,
Wächst eine Stimme, die uns befreÂit.
Gebt uns Gehör, gebt uns Gesicht!
Wir brauchen Forschung, HoffÂnung, Licht!
Wir sind so viele und doch ĂĽberseÂhen,
M. E. (C. F. S.) unser Leid bleibt besteÂhen.
Wir sind nicht stumm, wir sind nicht schwach,
Wir sind noch da – Tag für Tag.