Tach auch!

Tach!

Ich kumm aus Thüringen. Meen Name is Molly – nu ja nich wirklich Molly, ich bin ja nich blem blem und nutz hier a Pseudonüm. Ich lass mich nämlisch nich mehr von jedem verhunnepiepeln. Wenn ma schwer krank is, wie ich, is das allene schon nich scheene. Ober viel schlimmer noch sind die, die rumbläken: „Die hat doch nüscht.“ Ja, solche Hornzche jibt’s! Öfter als ma denkt. Da froag ich mich manchmal, ob’se nich ene zu viel uff‘n Nüschel bekommen hamm?

Na jedenfalls mir hier in Thüringen quatschen alle bissel annersch. Aber jenau das macht‘s so interessant für mich. Denn ich schreib nu mal jerne und höre den Wörter beim schpazieren gehn zu.

Oft sitze ich aber auch einfach nur so da – so wie jetze – und ess nebenbei ne Bemme. Heut sogar das Räpmchen! Ohne Witz, ey! Das is meen Glückstag, das verstehste, gelle? No klar, wusste ich doch!

Och, nee oder? Jetz is es nunger jeklatscht. Die scheene Bemme. Ach menno. Dabei wollte ich gleich nuff gehen und rumfleezen. Aber ich Dappsocke hätt mir mal ne Funzel anmachen sollen, anstatt im dunklen zu geiglen. Vielleicht war der Disch auch zu lawede? Oder ich bin halt einfach däbbisch.

Ach, das ganze rumgebläke hilft doch nüscht. Ich jeh jetz in die Datsche. Die Kinner nämlisch demmeln schon. Nich das die jetz auch noch Sprenzien machen und rumrungsen oder noch schlimmer den janzen Tach in der Furzmolle lieschen bleben. Da geh ich lieber mit denen nuff und machen Aigemoachdes und gucken nach den Mutscheküpchn.

So fertsch, für Heut. Ich geh jetze nuff: Broiler aleene esse!

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